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Bestimmte Eigenschaften, wie grosse Härte, starker Glanz und intensive Farben machen die Edelsteine ästhetisch reizvoll und somit wertvoll für die Menschen. Diese Steine werden als Schmucksteine und Edelsteine bezeichnet und gehandelt.

 

Gruppe Korund Härte: 9
   
  Rubin

Der Rubin hat seinen Namen wegen der roten Farbe (lat.rubens). Am begehrtesten ist die sog. Taubenblutfarbe, reines Rot mit einem Stich ins bläuliche. Farbgebende Substanz ist Chrom. Rubin ist nach dem Diamant das härteste Mineral, wenn auch nur 1/ 140stel so hart wie jener. Die bedeutendsten Rubin-Lagerstätten liegen in Birma, Thailand, Sri Lanka, Tansania. Es sind zahlreiche Nachahmungen auf dem Markt, besonders Glasimitationen, synthetische Steine.

   
  Saphir

Der Name Saphir ( gr. blau) wurde früher für verschiedene Steine verwendet. Den Saphir gibt es auch noch in anderen farben wie: grün, orange gelb,...farblos. Die Härte ist gleich hoch wie beim Rubin. Am meisten geschätzt ist das Kornblumenblau. Der Saphir ist viel weiter verbreitet als der Rubin, weil die farbgebende Substanzen des Saphirs häufiger vorhanden sind als jene des Rubins. Die bedeutendsten Lagerstätten liegen in Australien, Birma, Sri Lanka, Thailand, Brasilien, China, Kambodscha, Simbabwe und Tansania.

   
Gruppe: Beryll Härte: 7,5 - 8
   
  Smaragd
Der Name Smaragd kommt aus dem Griechischen (smaragdos ) Er bedeutet grüner Stein. Sein Grün ist so unvergänglich, das man diesen Farbton eigenständig als Smaragd grün bezeichnet. Am begehrtesten ist ein tiefes Grün. Oft ist der Smaragd durch Einschlüsse getrübt. Die bedeutendsten Lagerstätten liegen in Kolumbien, Simbabwe, Südafrika, Afghanistan, Australien, Indien Namibia, Pakistan, Tansania. Wegen der Empfindlichkeit gegen Stossbeanspruchung wurde für den Smaragd ein Treppenschliff entwickelt, bei dem die vier Ecken durch Facetten abgestumpft sind (sog. Smaragdschliff).
   
  Aquamarin
Aquamarin (lat. Wasser des Meeres) hat seinen Namen wegen der Meerwasserfarbe. Am begehrtesten ist ein tief Blau. Die bedeutendsten Aquamarin Lagerstätten befinden sich in Brasilien, an vielen Orten über das Land verteilt. Andere Vorkommen liegen in Australien, Birma, China, Indien, Kenia, Madagaskar, Mozambique Namibia, Nigeria, Simbabwe, SriLanka, Tansania
   
  Edelberyll

Edelberyll umfasst jene Farbvaritäten der Beryll-Gruppe, die nicht smaragdgrün und nicht aquamarinblau sind. Edelberyll sind spröd und daher druckgefährdet, unempfindlich gegen die im Haushalt verwendeten Chemikalien und besitzen einen lebhaften Glasglanz.

   
  Goldberyll
 

Farbe schwankt zwischen zitronengelb und goldgelb. Selten Einschlüsse. Lagerstätten in Madagaskar, Namibia, Nigeria, Simbabwe, Sri Lanka.

   
  Heliodor
Name griechisch (Geschenk der Sonne). Da in den gelben und grüngelben Tönen keine eindeutige Abgrenzungen gegenüber Goldberyll möglich ist, werden Helidore teilweise als eigenständige Edelberyll-Varietät abgelehnt und zu den schwachfarbigen Goldberyllen gezählt. Fundorte: Namibia, Brasilien und Madagaskar.
   
  Morganit
Zart rosafarben bis violett, auch lachsfarben. Selten Einschlüsse. Name nach dem amerikanischen Bankier und Sammler J.P. Morgen Vorkommen Afghanistan, Brasilien China, Madagaskar, Mozambique, Namibia, Simbabwe, USA, Synthetische Morganit bekannt.
   
  Goshenit
Goshenit ist ein Farbloser Edelberyll. Bennant nach Fundort Goshen in Massachusettes/ USA. Dient vielfach als Imitation für Diamant und Smaragd, indem silberne bez. Grünfarbige Metallfolie dem geschliffenen Stein unterlegt werden. Vorkommen in Brasilien, China, Kanada, Mexiko, Russland, USA
   
  Chrysoberyll
Chrysoberyll (gr.Gold) ist seit der Antike bekannt, die Varietäten Alexandrit und Chrysoberyll-Katzenauge werden besonders geschätzt.Lagerstätten der eigentlichen Chrysoberylls liegen in Brasilien, Sri Lanka, Birma, Madagaskar, Russland, Simbabwe, USA,
   
  Alexandrit
(Nach dem späteren Zar Alexander II.) Wurde 1830 erstmals im Ural gefunden. Bei Tageslicht ist er grün, bei Kunstlicht ( ausser bei Leuchtstoffröhren ) rot. Dickere Steine zeigen den Farbwechsel ( Changieren ) am besten. Eine Rarität ist das Alexandrit-Katzenauge. Die einstigen Lagerstätten des Urals sind erschöpft. Heutige Vorkommen in Sri Lanka und Simbabwe, seit Ende der achtziger Jahre insbesondere Brasilien, ausserdem in Birma, Indien, Madagaskar, Tansania, Tasmanien, USA
   

Spinell Härte 8

Erst vor 160 Jahren wurde Spinell als selbständiges Mineral erkannt, vorher zu den Rubinen gezählt. In der Mineralogie versteht man unter Spinell eine ganze Gruppe ähnlicher Mineralien. Nur wenige davon besitzen Edelsteinqualität. Der Name ist ungewiss vielleicht gr.( Funke) oder lat. (Spitze). In dieser Gruppe kommen alle Farben vor. Die beliebteste ist ein dem Rubin ähnliches Rot. Grosse Steine sind selten. Vorkommen zusammen mit Rubin und Saphir auf Seifenlagerstätten, vorzugsweise in Birma und Sri Lanka. Andere Fundstellen in Afghanistan, Australien, Brasilien, Madagaskar, Nepal, Nigeria, Tadschikistan, Tansania, Thailand, USA

Rubicell

alter Name für gelbliche, orange oder bräunliche Varietät

Balas-Spinell

blassrot

Pleonast

dunkelgrüner bis schwärzlicher, undurchsichtiger Spinell

Hercynit

dunkelgrüner bis schwärzlicher Spinell

Gahnit

blauer, violetter oder dunkelgrüner bis schwärzlicher Spinell

Gahnospinell

blauer, dunkelblauer Spinell

Picotit

bräunlicher, dunkelgrüner, schwärzlicher Spinell

 

Topas

Der Name Topas leitet sich wahrscheinlich von einem Fundort auf der Insel Zebriget im Roten Meer, ehemals Topazos genannt, ab. Im 18.Jahrhundert war Schneckensteine im südlichenVogtland/Sachsen die berühmteste Topas- Lagerstätte. Heute ist Brasilien der bedeutendste Lieferant. Weitere Fundorte in Afghanistan, Australien, Birma, China, Japan, Madagaskar, Mexiko, Namibia, Nigeria, Pakistan, Russland, Simbabwe, Sri Lanka, USA. Bei dem heute als Topas bezeichneten Edelstein sind die Farben selten kräftig. Am häufigsten ist Gelb mit einem Stich ins rötliche, am wertvollsten Rosa bis Rötlichorange. Bei farbigen Steinen gewöhnlich Treppen- und Scherenschliff, bei farblosen oder schwachfarbigen Brillantschliff. Seit 1976 blaue synthetische Topase bekannt. Durch brennen werden gelbliche Topase aus einigen Fundstellen rosa, blau oder farblos.